Warum Polyrama?
Polyrama ist ein selbstorganisiertes Museum und steht für eine mehrstimmige Erinnerungskultur, die gegenwartsbezogen ist, gemeinsam mit Communities entsteht, unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar macht und niedrigschwellig zugänglich ist – analog vor Ort und digital. Die Menschen, deren Geschichten wir zeigen, entscheiden selbst, was erzählt wird und wie. So entsteht ein Raum, der nicht über Menschen spricht, sondern von ihnen ausgeht. Deine Unterstützung fließt deshalb direkt in die Arbeit mit Menschen und ihre Geschichten.
Warum diese Arbeit wichtig ist
Viele Erfahrungen, die unsere Gesellschaft prägen, werden nicht systematisch dokumentiert oder vermittelt. Polyrama schafft einen Ort, an dem diese Perspektiven sichtbar werden – und in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang treten.
Gerade in einem zunehmend polarisierten gesellschaftlichen Klima sind Räume wichtig, in denen unterschiedliche Lebensrealitäten gehört und verstanden werden können.
Wer macht Polyrama?
Polyrama wurde 2021 von Anna Chrusciel und Sadaf Farahani gegründet, die das Museum gemeinsam leiten.
Zum Team gehören aktuell Vanessa Rodrigues Vital, Ramin Parvin, Fred Gehrig und Stefanie Höpfner.
Darüber hinaus arbeiten Sasha Weber, Ariane Spanier und Markus Kehrer an Polyrama mit. Zwei Personen sind fest angestellt, alle anderen arbeiten freiberuflich oder projektbezogen mit – einige auch ehrenamtlich. Viele von uns sind regelmäßig vor Ort im Museum anzutreffen.
Aktuelle Situation
Polyrama wird bisher überwiegend projektbasiert gefördert. Diese Form der Finanzierung ermöglicht Entwicklung, schafft aber keine langfristige Stabilität.
Aktuell bauen wir daher eine Mischfinanzierung auf – aus öffentlichen Fördermitteln, Stiftungskooperationen, Fördermitgliedschaften und Partnerschaften mit Unternehmen. Ziel ist es, die Arbeit von Polyrama langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln.
Was passiert mit meinem Geld?
Deine Unterstützung hilft, die Arbeit von Polyrama in den kommenden Monaten aufrechtzuerhalten. Das Geld wird genutzt, um Honorare und Gehälter zu sichern und die kontinuierliche Arbeit fortzuführen – darunter Projekte, Kooperationen, die Veröffentlichung von Geschichten und die Öffentlichkeitsarbeit.
Polyrama wird getragen von KulturLabor e.V., einem gemeinnützigen Verein. Verwendungsnachweise und Jahresabschlüsse sind auf Anfrage einsehbar.
Kommt ihr in sechs Monaten wieder mit dem gleichen Problem?
Genau das soll nicht passieren. Wir bauen aktuell unsere Finanzierung um – hin zu einer stabileren Mischung aus Fördermitteln, Mitgliedschaften, Kooperationen und Stiftungen. Die Unterstützung jetzt hilft uns, diese Phase zu überbrücken und langfristige Strukturen aufzubauen.
Wer entscheidet, welche Geschichten erzählt werden?
Wir gehen in Communities – nicht umgekehrt. Die Geschichten entstehen in Zusammenarbeit mit den Menschen selbst. Sie entscheiden, was erzählt wird und welche Gegenstände ihre Geschichte begleiten. Die Deutungshoheit bleibt bei denen, die erzählen.
Macht meine Spende überhaupt einen Unterschied?
Ja. Polyrama arbeitet mit einer kleinen Struktur. Jeder Beitrag trägt direkt dazu bei, dass Geschichten gesammelt, bearbeitet und zugänglich gemacht werden. Viele kleine Beiträge machen für uns einen großen Unterschied.
Ich kann nicht spenden – kann ich trotzdem helfen?
Sehr sogar. Wenn du Menschen kennst, die Polyrama kennen sollten – in Stiftungen, Politik, Unternehmen oder Medien – stell uns vor. Eine Empfehlung kann für uns den entscheidenden Unterschied machen.
Unser Netzwerk (Auswahl)
- ISD Berlin (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland)
- manua gmbH
- Platz da! Barrierefreie Kulturvermittlung und Prozessbegleitung für Inklusion
- Romani Phen Archiv
- Korea Verband
- Spore Initiative
- Archiv der Jugendkulturen
- Gesundheitskollektiv Neukölln
- Peter Ustinov Schule
Auszeichnungen und Förderungen (Auswahl)
- Preisträger: Power of the Arts (2023)
- Integrationsfonds Charlottenburg-Wilmersdorf
- Aktion Mensch
- Fonds Soziokultur
- Berliner Integrationsfonds
- Projektfonds Kulturelle Bildung
- Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur
- Landeszentrale für politische Bildung
- Deutsche Bahn Stiftung
Kontakt
Polyrama – Museum für Lebensgeschichten
KulturLabor e.V.
Anna Chrusciel (sie/ihr) & Sadaf Farhani (sie/ihr)
anna@polyrama.de sadaf@polyrama.de
www.polyrama.de